Über Indianer und Totems

 

Die Indianer Kanadas nennen sich First Nations. An der Nordwestküste leben ca. 200 unterschiedliche Stämme, zu denen 130.000 Indianer zählen. Zu ihnen gehören u.a. die Haida, die Tlingit und die Nuu-cha-nulth. Viele  Küstenindianer sind eng mit dem Great Bear Rainforest verbunden. Der Great Bear Rainforest ist mit 3,6 Millionen Hektar der weltweit größte Regenwald außerhalb der Tropen, gelegen an der fjordreichen Pazifikküste Westkanadas.

 

Die Küstenindianer Kanadas sind berühmt für ihre Totempoles (Totempfähle). Die auf den Pfählen kunstvoll geschnitzten mythologischen Figuren - mit eigenem Totemtier an der Spitze - stellen die Ahnengeschichte der jeweiligen Familie dar.

Totems

 

Laut einer Legende der nordamerikanischen Ureinwohner, steht jeder Mensch unter dem Schutz eines bestimmten Totems. Totems können Pflanzen, Berge, Seen, aber auch Tiere sein. Die Totemtiere werden als Krafttiere bezeichnet und verkörpern bestimmte Eigenschaften, die die Indianer ihr Leben lang begleiten. Die Bedeutung eines Totems kann für die Indianerstämme allerdings ganz unterschiedlich sein.

 

Viele Indianerstämme glauben, von einer bestimmten Tierart abzustammen. Dieser Tierart sprach man übernatürliche Kräfte zu. Wenn das Tier respektvoll behandelt wurde, so der Glaube, übertragen sich seine Kräfte auch auf die Menschen. Ein Totem bietet Schutz und ist gleichzeitig ein Identitätssymbol der indigenen Völker Nordamerikas.

 

Die enge Verbindung zwischen Mensch und Tier ist in allen Aspekten des Lebens der Indianer wiederzufinden. Schließlich waren die Tiere an der Schöpfung der Erde beteiligt. Darüber hinaus haben alle Tiere nach Ansicht der Indianer eine Seele.

 

Die Totems unserer Kollektion und deren Bedeutung